Laues Lüftchen

Die Hamster hatten in der letzten Woche alle Hände voll zu tun. Old Farts, Russian Lightning und Last Period standen als Gegner auf dem Programm. Oder anders gesagt: Platz 1, Platz 3 und ein Tabellennachbar. Eine Woche der Wahrheit also, um zu sehen, wie weit die Hamster in der kurzen Zeit spielerisch schon voran gekommen sind.

Old Farts

Zunächst also das Spiel gegen den Tabellenführer. In ungewohnter, weil bisher kaum erpropter Aufstellung ging es ins erste Spiel und um ehrlich zu sein, schlimmer hätte das erste Drittel kaum laufen können. Nach 20 Minuten steht es 3-0 für die alten Herren. Doch wenn die Hamster eines gezeigt haben in den letzten Spielen, dann dass sie sich in der Pause durchaus sammeln können, um mit neuem Elan aufs Eis zu stürmen. Gesagt getan und den Fokus im zweiten Drittel auf die Abwehr gelegt, bevor wir im letzten Abschnitt die Farts nach einem Doppelschlag von Tonee am Rande eines Unterschieden hatten. Doch der Puck wollte in den letzten Minuten einfach nicht über die Linie und so mussten wir uns nach großem Kampf mit 2-3 geschlagen geben.

Das zweite Spiel dann sehr ausgeglichen. Die Farts zwar nach 10 Minuten mit der 1-0 in Führung, doch die Hamster mit vielen Chancen, und am Ende sogar mit mehr Torschüssen, aber das Gehäuse der finnischen Flatulenzen ist wie mit einem Zäpfchen verschlossen. Unser Offensivdrang führt dann in den letzten Minuten leider zu zwei Kontertoren, so dass wir erneut keine Punkte hamstern können.

Russian Lightning

Zwar waren die beiden Niederlagen gegen die Old Farts nicht unerwartet, dennoch standen wir jetzt gegen gegen die russischen Blitze unter Druck, um unsere Chancen auf die Playoffs zu erhalten.

So gingen wir zwar hoch motiviert in die erste Partie, doch irgendwie waren die Hamster mit dem falschen Fuß aufgestanden. Nach der Hälfte der Spielzeit musste Kuglach schon zwei Mal hinter sich greifen und es schien, als ob die Bürde der Playoffs die Hamsterbeine lähmen würde. Doch kurz vor der letzten Drittelpause eine schöne Einzelleistung von Tonee und mit dem Anschlusstreffer keimte wieder Hoffnung auf. Was nun folgte, ist die wahrscheinlich spektakulärste Schlussphase dieser Saison. Nach einer Unkonzentriertheit steht es nach 50 Minuten 3-1, doch die Hamster zeigen riesige Moral und schaffen durch Hennisch (54.) und NoelsieW (55.) für den viel umjubelten Ausgleich. Und dann die letzte Minute. Ein Schuss auf die Schoner, eine wunderschöne Direktabnahme und eine unfassbare Parade trennen uns vom Sieg. In der Overtime dann eine Einzelaktion unseres Gegners und wir müssen mit nur einem Punkt die Segel streichen.

Doch in Spiel zwei zeigen die Hamster endlich ihre Qualitäten, in dem sie an den letzten furiosen Minuten des ersten Spiels anknüpfen und verdient und ein paar Tore zu niedrig mit 2-1 gewinnen. Nun mussten aber gegen den dritten Gegner dieser Woche dennoch Punkte her.

Last Period

Mit nur einer Niederlage kommt unser Gegner in die Hamsterbehausung und zeigt gleich, warum dem so ist. Einer so starken Defensive haben wir bis dato noch nicht gegenüber gestanden und taten uns sichtlich schwer, zu Chancen zu kommen. Leider war es dann der Gegner, der im Mitteldrittel seine ersten beiden guten Chancen nutzte und wir erneut 0-2 in Rückstand lagen. Trotz einer Leistungssteigerung im letzten Abschnitt gelang uns nur noch der Anschlusstreffer durch Stewizzla.

Spiel zwei ganz ähnlich dem ersten, jedoch schaffen wir es dieses Mal die erste Chance zu nutzen und können diesen Vorsprung auch bis ins zweite Drittel halten. Nach dem Ausgleich kurz nach Wiederbeginn passiert nicht mehr viel bis zur Schlusssirene. Die Hamster mit immer stärkerem Offensivdrang, um wenigstens in dieser Overtime als Sieger vom Eis gehen zu können, doch es kommt, wie es kommen musste und nach 80 hart umkämpften Minuten verlassen wir ein zweites Mal nach Extrazeit als Verlierer die Halle.

Am Ende bleibt, dass wir sowohl gegen die Alten Lüftchen, als auch gegen Last Period durchaus mithalten konnten und wir Russian Lightning zwar nicht in beiden Spielen besiegen konnten, den Abstand aber vergrößert haben. Dennoch: Die Chancenverwertung und mangelnde Konzentration in den entscheidenden Szenen standen einen größeren Punkteausbeute diese Woche im Wege. Vier Punkte waren als Minimalziel ausgegeben worden, vier Punkte sind es geworden. Richtig glücklich sind wir nach den Spielen allerdings nicht.

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